

Im letzten Jahr wurde ein neues Kooperationsprojekt mit dem Interdisziplinären Campus für Wissenschaft und Kunst in Tirat Carmel (Israel) und der Peter-Ustinov-Gesamtschule initiiert. Das Projekt bringt israelische SchülerInnen unter der Leitung von Frau Dorit James-Benjamin in einen Austausch mit SchülerInnen des zwölften Jahrgangs (Q1) unserer Schule.
Das künstlerisch-musikalische Projekt steht unter dem Leitmotiv „Zukunft – Liebe – Hoffnung“ und verfolgt das Ziel, internationale Begegnung, Verständigung und Humanität durch kreative Ausdrucksformen zu fördern. Die Zusammenarbeit mit der israelischen Partnerschule soll im kommenden Jahr weiter ausgebaut und stärker miteinander vernetzt werden.
Ein wesentliches ideelles Vorbild für dieses Projekt ist das Engagement von Margot Friedländer, deren Haltung eindrücklich daran erinnert, dass alle Menschen ungeachtet religiöser Zugehörigkeit – ob muslimisch, christlich oder jüdisch – Teil einer gemeinsamen Menschheit sind.
Projektentwicklung
Ursprünglich war das Thema „Jugend und die Welt der Gefühle“ vorgesehen. Leitfragen sollten sein:
Im Rahmen einer gemeinsamen Zoom-Konferenz der beteiligten Lehrkräfte aus Monheim am Rhein und Tirat Carmel wurde jedoch deutlich, dass die aktuelle Lernsituation in Israel – geprägt durch den Angriff der Hamas und den anschließenden Krieg – eine Anpassung des Themas erforderlich machte. Aus Rücksicht auf mögliche Traumatisierungen auf israelischer Seite wurde die ursprüngliche thematische Idee bewusst verworfen.
Stattdessen einigten sich beide Schulen auf ein neues, bewusst positiv ausgerichtetes Thema:
Zukunft – Liebe – Hoffnung
Durchführung des Projekts
Die Projektarbeit erfolgt in mehreren Schritten:
Aktueller Stand und Ausblick
Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Bilder sowohl in Tirat Carmel als auch in Monheim am Rhein fertiggestellt. Die Werke der Schülerinnen und Schüler aus Tirat Carmel liegen an unserer Schule zur Vertonung vor; unsere eigenen Bilder wurden parallel nach Tirat Carmel geschickt und werden dort musikalisch umgesetzt.
Zum Abschluss des Projekts ist geplant, die Bild- und Musikarbeiten in gemeinsamen Ausstellungen zu präsentieren.
Zentrales Anliegen des Projekts ist es, Brücken zwischen Menschen zu bauen, gegenseitiges Verständnis zu fördern und die gemeinsame Menschlichkeit in den Mittelpunkt zu stellen. Die Schülerinnen und Schüler erfahren dabei, dass trotz unterschiedlicher kultureller, religiöser und gesellschaftlicher Hintergründe gemeinsame Werte, Gefühle und Hoffnungen verbinden.
Horst Stolzenburg, Schulleiter
Die erste Phase unseres künstlerisch-musikalischen Projekts ist abgeschlossen. Beide Schulen haben ihre Bilder zum gemeinsamen Leitmotiv fertiggestellt und gegenseitig ausgetauscht. Aktuell werden die Bilder aus Israel im Musikkurs der Q1 vertont, während unsere Bilder sich in Tirat Carmel befinden und dort musikalisch umgesetzt werden. Nach Abschluss der zweiten Phase werden wir auch diesen weiteren Projektschritt veröffentlichen.

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