Gedenken an die November-Pogrome

Nachhaltigkeitsziele:

Ziele von BNE-Lernprozessen:

  • Beurteilung von Folgen und Wechselwirkungen des vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen gesellschaftlichen Handelns
  • Identifikation und Beurteilung von Interessenlagen von Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft
  • Entwicklung von Lösungsbeiträgen für gesellschaftlich relevante Themen/Fragestellungen und Herausforderungen
  • Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen eigenen Handelns (unter anderem in privaten, staats- und wirtschaftsbürgerlichen Rollen)
  • Auseinandersetzung mit Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe an bzw. Mitgestaltung von Nachhaltigkeitsprozessen

Gedenken an die Novemberpogrome in Monheim am Rhein 2025

09.11.2025

Am Sonntag, den 9.11.2025 fand in Monheim am Rhein wieder die jährliche Gedenkstunde zur Erinnerung an die Novemberpogrome von 1938 statt und zahlreiche die Vertreter*innen der Stadt, Bürger*innen sowie Schüler*innen kamen zu dem Moment des Innehaltens und des gemeinsamen Erinnerns zusammen. Um 18 Uhr begann die Gedenkstunde in der evangelischen Altstadtkirche mit Wort- und Musikbeiträgen junger Menschen aus den weiterführenden Schulen und mit der Rede der Bürgermeisterin Frau Wienecke. Der Projektkurs Geschichte der Q1 unserer Schule leistete mit der Lesung einen aktiven Beitrag zur Erinnerungskultur und machte auf den Antisemitismus in der Gesellschaft aufmerksam. Gleichzeitig unterstrichen die Schüler*innen anhand der Worte von Margot Friedländer, wie wichtig Zivilcourage und Toleranz in der Gesellschaft sind. „Schaut nicht auf das, was euch trennt, sondern auf das, was euch verbindet. Respektiert einander. Seid vernünftig. Seid Menschen.“ (Margot Friedländer) Im Anschluss versammelten sich die Teilnehmenden im stillen Gedenken am Mahnmal auf dem Kradepohl-Platz, ein Kranz wurde niedergelegt und Kerzen am Mahnmal angezündet.


Gedenken an die Novemberpogrome in Monheim am Rhein 2023

20.11.2023

Auch in diesem Jahr versammelten sich anlässlich des Gedenkens an die Novemberpogrome vom 9. November 1938 die Vertreter der Stadt Bürger*innen sowie Schüler*innen Monheims in der evangelischen Altstadtkirche am Kradepohl. In diesem Jahr standen nicht nur die Ereignisse der Pogrome von 1938, sondern auch die aktuellen Geschehnisse in Israel im Vordergrund. Begleitet wurde die Veranstaltung auch den dem Projektkurs Geschichte der Q1 „Vergangenheit-Das war doch gestern?“ unserer Schule, der Textpassagen aus dem Buch von Margot Friedländer „Ich tue es für euch – Was wir von einer hundertjährigen Holocaustüberlebenden über Vergebung, Hoffnung und Toleranz lernen können“ vortrug, um aufzuzeigen, wie wichtig das vorurteilsfreie Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft ist. Zum Schluss der Veranstaltung fand am Kradepohl die Kranzniederlegung im stillen Gedenken statt.


Gedenken an die Novemberpogrome in Monheim am Rhein

09.11.2021

Am 9.11.2021 versammelten sich anlässlich des Gedenkens an die Novemberpogrome die Vertreter der Stadt, Bürgerinnen und Bürger sowie Schülerinnen und Schüler Monheims in der evangelischen Altstadtkirche. Begleitet wurde die Veranstaltung von dem Projektkurs Geschichte der Q1 unserer Schule, unter der Leitung von Frau Otto und Frau Vogt, der mit einer Lesung zu der Aktualität des Antisemitismus in der Gesellschaft zum Gedenken beitrug. Die Schülerinnen und Schüler trugen zu dem Thema „Vergangenheit – Das war doch gestern? Unsere Verantwortung im Hinblick auf das Ende des Nationalsozialismus“ Beiträge vor. Zum Schluss der Veranstaltung wurde im stillen Gedenken ein Kranz niedergelegt und Kerzen am Mahnmal angezündet.

 


Erinnern statt Vergessen

05.12.2018

Schülerinnen und Schüler der PUG bei der Verlegung der Stolpersteine.


Erinnerung an das Novemberpogrom von 1938 als Mahnung an die heutige Zeit

16.11.2016

Am 09.11.2016 gestalteten Schüler/innen des Projektkurses der Q2 unserer Schule unter Leitung von Frau Vogt und Frau Otto die städtische Gedenkveranstaltung an das Novemberpogrom von 1938 mit. Sie lasen dazu aus Briefen Dietrich Bonhoeffers und gedachten der Monheimer Bürger/innen, die im Holocaust ermordet wurden.                  Bürgermeister Daniel Zimmermann mahnte in seiner Ansprache, dass man sich auch vor nun bald 80 Jahren fast schleichend an die zunehmend stärker werdende Ausgrenzung von Menschen gewöhnt habe, später dann sogar an die immer offener werdende Diskriminierung von Nachbarn, Freunden und Bekannten. Und er sprach seine offene Trauer darüber aus, „dass wir uns heute, was Vorurteile und Diskriminierung betrifft, in einer ähnlichen Situation wie in den 1920er Jahren befinden“. Die musikalische Gestaltung der Gedenkveranstaltung erfolgte durch Schüler/innen des Otto-Hahn-Gymnasiums. Die technische Ausstattung und Betreuung der Veranstaltung wurde sicher und kompetent durch das „Technikteam“ unserer Schule unter Leitung von Frau Funk-Würden geleistet. Auch im Namen der Stadt Monheim danke ich allen Akteuren für ihr Engagement und für eine würdevolle Gedenkveranstaltung.

Die Namen aller 13 Monheimerinnen und Monheimer, die im Holocaust ermordet wurden, nur weil sie jüdischen Glaubens waren, wurden bei der Kranzniederlegung verlesen. Für jeden von ihnen stieg anschließend ein Ballon in den Himmel auf – bunt und verschieden, so wie sie auch zu Lebzeiten waren. Foto(s): Thomas Spekowius



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