BNE Projektkurse der Oberstufe (Q1)

Nachhaltigkeitsziele:

Ziele von BNE-Lernprozessen:

  • Kenntnis verschiedener Dimensionen einer nachhaltigen Entwicklung (ökologisch, ökonomisch, sozial, kulturell, politisch)
  • Kenntis der Zusammenhänge von lokalen bis globalen Perspektiven
  • Systemische Einordnung von nachhaltigkeitsrelevanten Sachverhalten 
  • Beurteilung von Folgen und Wechselwirkungen des vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen gesellschaftlichen Handelns 
  • Identifikation und Analyse von Herausforderungen und Chancen in Entscheidungsprozessen und in Bezug auf Handlungsmöglichkeiten
  • Erkennen von und Auseinandersetzung mit Widersprüchen, Unwägbarkeiten, Dilemmata und Risiken sowie Interessen- und Zielkonflikten
  • Entwicklung von Lösungsbeiträgen für gesellschaftlich relevante Themen/Fragestellungen und Herausforderungen 
  • Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen eigenen Handelns (unter anderem in privaten, staats- und wirtschaftsbürgerlichen Rollen) 
  • Auseinandersetzung mit Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe an bzw. Mitgestaltung von Nachhaltigkeitsprozessen

 

Im Schuljahr 2024/2025 wurde in der gymnasialen Oberstufe erstmals der Projektkurs „Green Tunisia“ eingeführt. Zentrales Leitprinzip dieses Projektkurses war der Gedanke der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Ziel war es, Schülerinnen und Schülern einen handlungsorientierten, selbstgesteuerten und lebensweltbezogenen Zugang zu nachhaltigen Fragestellungen zu ermöglichen.

Im Rahmen des Projektkurses entwickelten die Schülerinnen und Schüler eigenständig ein tragfähiges Gesamtkonzept für das Urban-Gardening-Projekt „Green Tunisia“. Dazu gehörten unter anderem die selbstständige Recherche und Auswahl geeigneter Projektpartner, die eigenverantwortliche Kontaktaufnahme zu landwirtschaftlichen Betrieben sowie die Analyse und Dokumentation der gewonnenen Erkenntnisse in Form einer fundierten Projektbeschreibung. Der gesamte Arbeitsprozess war geprägt von Eigeninitiative, Teamarbeit, Verantwortungsübernahme und problemorientiertem Lernen.

Die Ergebnisse der Schülerarbeiten waren in fachlicher wie auch in methodischer Hinsicht äußerst überzeugend. Der Projektkurs erwies sich als ein voller Erfolg und zeigte deutlich, dass projektorientierte Lernformate mit starkem BNE-Bezug eine sinnvolle und zeitgemäße Alternative zu klassischen Prüfungs- und Arbeitsformaten darstellen.

Vor diesem Hintergrund entschied sich die Schule im darauffolgenden Schuljahr dazu, die bisherigen Facharbeiten abzuschaffen und stattdessen verbindlich Projektkurse in der Oberstufe einzuführen. In allen Projektkursen steht der BNE-Gedanke verbindlich im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich dabei systematisch mit ökologischen, ökonomischen und sozialen Fragestellungen auseinandersetzen und nachhaltige Lösungsansätze entwickeln.

Als zertifizierte Schule der Zukunft – BNE war es der Schule ein zentrales Anliegen, Bildung für nachhaltige Entwicklung nicht nur punktuell, sondern strukturell und verpflichtend in der Oberstufe zu verankern. Die Einführung verbindlicher BNE-orientierter Projektkurse stellt einen wesentlichen Schritt dar, um nachhaltiges Denken und Handeln dauerhaft im schulischen Lernen zu etablieren und die Schülerinnen und Schüler gezielt auf gesellschaftliche Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.

Horst Stolzenburg, Schulleiter

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